Chronik

Da wegen geringer Kinderzahlen eine Schließung der Grundschule unumgänglich war, wurde über eine Umnutzung dieser nachgedacht. Bereits am 08.12.99 wurden die Eltern geladen, um Gedanken und Vorschläge zur Umnutzung in ein Kinder- und Vereinshaus einzubringen.

Anfang 2001 begann man mit dem Umbau. Immer wieder wurden Eltern und Interessierte über den Stand der Bauarbeiten im Gebäude und auf dem Spielplatz informiert. Viele Handwerker waren tagtäglich am Werk. Unser Hausmeister, Herr Merten, hatte eine schwierige Zeit, denn vieles blieb an ihm "hängen". Trotz vieler Probleme im Aufbau wurde der Zeitplan eingehalten.

Am 27.07.01 war es endlich soweit. Alle Kindergartenkinder eroberten ihre Einrichtung. Helle und freundliche Zimmer ausgestattet mit Kuschelecke und Bauecke, sogar ein Kletterhaus gibt es, so präsentierte sich die neue Kindertagesstätte ihren Kindern. Vieles was Kinderherzen höher schlagen lässt, befindet sich auf dem neuen Spielplatz. Röhrenrutsche, Sandkasten, Kletterturm unter anderem laden so richtig zum Austoben ein. Kein Wunder also, dass Bürgermeister Thomas Probst die Einrichtung bei der Eröffnung am Samstag, dem 28.07.01 als "neuestes Aushängeschild" der Gemeinde bezeichnete. Rund 350.000 Mark wurden von der Gemeinde in den Umbau gesteckt.

Den klangvollen Namen "Löwenzahn" erhielten wir zur Einweihung. Nachdem ein Namenssuchwettbewerb ausgeschrieben wurde und dabei tolle und weniger tolle Vorschläge kamen, einigte sich der Ortschaftsrat für "Löwenzahn". Wir möchten damit unsere Verbundenheit zur Natur zum Ausdruck bringen und gleichzeitig dokumentieren, wie so ein "Samen", wenn er ausgereift ist, in die weite Welt geht. Die damalige Kapazität der Einrichtung war schnell erreicht und wir mussten über eine Erweiterung nachdenken. Die einzelnen Vereine und der Ortschaftsrat erhielten ein neues Domizil und diese Räume konnten im Jahr 2010 für die Kinder umgebaut werden. Bauhof der Gemeinde, Träger unserer Einrichtung, verschiedene Handwerker und die einzelnen Ämter haben innerhalb kürzester Zeit es ermöglicht, dass die Kapazität von 54 Kindern auf 82 Kinder erweitert werden konnte. Viele, viele Kemtauer Eltern haben dies natürlich ganz sehr begrüßt.


Erforschen

Kinder haben einen angeborenen Entdeckerdrang. Wir halten es für wichtig, dass sie diesen bei uns einsetzen, um neue Erfahrungen zu sammeln und ihre Neugier, vor allem in der Natur auszuleben. Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen sie dabei und geben neue Anreize zum weiterforschen.

Lernen

Unsere Mitarbeiterinnen beobachten die Kinder, regen an, ermuntern sie und leisten gegebenenfalls auch Hilfestellung. So können auch spezielle Neigungen und Begabungen gefördert, aber auch Defizite entdeckt und durch entsprechende Angebote ausgeglichen werden.

Spielen

Beim Spielen eignen sich die Kinder unbeschwert neues Wissen an. Diese Beschäftigung ist für sie eine Lebensnotwendigkeit und bedeutet die Entfaltung und Förderung ihrer Persönlichkeit.